Der Erbfall erfordert oft juristische Hilfe bei der Frage, ob die Erbschaft ausgeschlagen oder angenommen werden soll und ob die Beantragung eines Erbscheines notwendig ist.

Der Erbe übernimmt alle Rechte und Pflichten des Erblassers und haftet folglich auch für dessen Nachlassverbindlichkeiten.

Eine Pflicht zur Annahme der Erbschaft besteht weder für den gesetzlichen noch für den testamentarischen Erben. Zwar fällt dem Erben kraft Gesetz zunächst die Erbschaft auch gegen seinen Willen zu. Jeder Erbe hat jedoch das Recht, die Erbschaft auszuschlagen.

Unbedingt zu beachten ist dabei die nur sechswöchige Frist zur Ausschlagung. Der Beginn dieser Frist wird von dem Tag an gerechnet, an dem der Erbe Kenntnis von seiner Berufung als Erbe erlangt. Die Ausschlagung selbst muss gegenüber dem Nachlassgericht oder vor einem Notar erklärt werden.

Wir beraten Sie gerne bei der Frage, ob eine Ausschlagung notwendig ist und zeigen Ihnen auch andere Wege der Haftungsbeschränkung auf.

Wir helfen Ihnen bei Teilungsvorschlägen des Nachlasses sowie bei Auseinandersetzungsverträgen. Wir übernehmen für Sie die gesamte Abwicklung.

Anzustreben ist bei einer Erbauseinandersetzung stets eine gütliche Einigung. Lässt sich ein Einvernehmen zwischen den Miterben nicht herstellen, so bleibt als letzte Möglichkeit der Abwicklung nur die Zwangsversteigerung der Nachlassgegenstände und eine gerichtliche Auseinandersetzung über die Verteilung des Nachlasses.